Renate von Charlottenburg zeichnet seit ihrer frühesten Kindheit und hat dabei einen sehr authentischen und unverwechselbaren Stil entwickelt.

Das Zeichnen ist für sie kein Selbstzweck, sondern eine künstlerische Möglichkeit, das Wesen und die Essenz der Dinge hinter den äußeren Erscheinungen zu ergründen, zu erfahren und sichtbar zu machen.

Durch ihre überkulturelle, überreligiöse und kosmopolitische Vorgehens- und Betrachtungsweise können ihre Zeichnungen nicht nur die Wurzeln unserer eigenen westlich-europäischen Kultur und Geisteshaltung freilegen, sondern gewähren auch Einblicke in die Grundlagen anderer, z.B. östlich-asiatischer Weltanschauungen.


Der Sinn im Unsinn Die Prozessionsspinner in Recklinghausen


Absurdität und Irritation, Provokation und Unverständlichkeit gehören zum Programm, wenn Recklinghäuser Musiker, Literaten und bildende Künstler sich auf die Spuren der Dadaisten begeben. Als „Prozessionsspinner“ wollen sich die Akteure zunächst in Bewegung setzen, um im Tross – und natürlich unter den aktuellen Corona-Schutzauflagen – bis zur „1000-Marken-Bude“ von Ulle Bowski in der Münsterstraße 15 zu ziehen. Hier geht die Hommage an die Dadaisten mit Konzert und Aktion, Ausstellung und Lesung über die Bühne. Theaitetos-Trio ist mit von der Partie Die Idee der „programmatischen Sinnverweigerung“ stammt von Judith Hupel. Um den Ursprung des Unsinns und dessen Wirkung auf die Gesellschaft zu ergründen, hat die Bildhauerin Künstlerkollegen verschiedener Sparten ins Boot geholt. Mit den vier (!) Musikern des Theaitetos-Trios sind Meister des Dada-Fachs mit von der Partie. Das Publikum kann sich auf einiges gefasst machen, wenn das Quartett so virtuos wie extrem genau ungenau loslegt und sich kreuz und quer durch die Musikgenres arbeitet. Alles passt und nichts passt, wenn Udo Herbst Banjo und Gitarre zupft, Johannes Dolezich das Keyboard traktiert, Helmut Buntjer posaunt und singt und Bernd Kortenkamp dazu rezitiert und den berühmten Wachtelrealisator, ein Schrottungetüm aus Mistgabel und Zinkeimern, hochfährt. Aktion, Konzert, Lesung, Ausstellung Flankiert wird die Musik von der bildenden Kunst: Judith Hupel liefert eine Skulptur frei nach Hans Arp, der 1916 den Dadaismus mitgründete; Georg Schulze Icking bringt neue Stein-Eisen-Kombinationen aus der Serie „In Bewegung“ mit; der versierte Allrounder Michael Palm ist mit unsinnigen Simultangedichten sowie Collagen, Malerei und Zeichnungen vertreten, in denen er mit dadaistischer Wonne berühmte Zitate aus der Kunstgeschichte aktualisiert und kommentiert. Markenbuden-Hausherr Ulle Bowski rundet das Ganze mit eigener Literatur und Videoinstallationen ab. „Aktuell wächst das Programm noch“, erzählt Judith Hupel. Auch eine Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern des Max-Born-Berufskollegs sei in Planung. Und nach dem Auftakt-Wochenende sollen bis zum 5. September, je samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr, weitere Dada-Aktionen in ihrem Skulpturengarten und Wohnzimmer, Am Tiefen Pfad 26, folgen. Die Stadt Recklinghausen fördert das spartenübergreifende Projekt mit 4400 Euro aus dem Fördertopf für die freie Szene 2021. Info: Dadaismus oder Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die im Jahr 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde. Die Dadaisten lehnten die damaligen politischen, moralischen und ästhetischen Werte ab und nutzten die Bewegung als eine Form des Protestes gegen die vorherrschenden gesellschaftlichen und künstlerischen Konventionen. Sinnlosigkeit, Zufall und Improvisation waren die Prinzipien der ironisch-anarchistischen Antikunst. Die Provokation stand im Vordergrund.



Vereinsgründung: Ulle Bowski's Markenbude e.V


Das aus der Idee, eine Briefmarke für Jemand zu erstellen, solch ein Projekt geworden ist und daraus nun ein Verein gegründet wurde, zeigt uns, dass Kreativität keine Grenzen kennt.
Nun bin ich Vorsitzender des Ulle Bowski's Markenbude e.V und bin sehr stolz darauf weiter etwas für die Kultur meiner Heimatstadt zu tun.
Der erste Schritt in Richtung Zukunft der Markenbude ist getan. Ich begrüße hiermit die Gründungsmitglieder Ronnie Wimmer , Frauke Barta , Christian Kordas , Olaf Schulz-Catronic , Ralf Arnke , Barbara Wimmer, Christian Seegelken und Ulle Bowski Gemeinsam wollen wir die Markenbude erhalten und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen.
Die Markenbude freut sich über Förderer und Fans, aber auch um Mitstreiter, wie Musiker, Kleinkünstler und Künstler, die Teil einer Kreativ- Familie sein könnten.
Respekt und Zivilcourage stehen hier an erster Stelle.
bei Fragen wendet euch bitte hier:
info(@)ulle-bowski.de
Erste Ausstellung von meinem Künstlerfreund Art Kazim ist inoffiziell eröffnet.
'Die andere Seite', zeigt Menschen mit Zivilcourage. Wir freuen uns auf euren Besuch.

Seit Monaten sorgt die Corona-Pandemie dafür, dass das kulturelle Leben auch in Recklinghausen bis auf wenige Ausnahmen beinahe zum Erliegen gekommen ist.

 

Darauf reagiert die Stadt nun mit einer neuen Veranstaltungsreihe. Unter dem Titel #KULTURtutGUT wird jeden Freitag ab 18 Uhr aus der Stadtbibliothek eine Veranstaltung live im Internet auf der Facebookseite der Stadt gestreamt.

Ganz schön bunt wird es in der Stadtbibliothek, wenn Ulle Bowski dort am 12. März die Regie übernimmt. Was er genau präsentiert? „Das werden wir sehen. Es wird ein Mix aus aktuellen Nummern und meinem Programm aus den vergangenen Jahren geben“, sagt Ulle Bowski. Der bezeichnet sich selbst als „Gelegenheitskünstler“ und belebt seit Jahren als Filmemacher, Fotograf, Ausstellungsmacher in seiner „1000 Markenbude“ und Autor die Kulturszene der Stadt. Begleitet wird er in bewährter Manier am Piano von Peter Nickel.

Video startet ab Minute 2.20 und geht 1 Stunde und 58 Minuten. Am Anfang gibt es ein paar technische Störungen.

youtube

https://youtu.be/M3fmJxGXAlE

facebook:

https://bit.ly/30L5W5K

 


Fritz Träner's Tränerstunde

Die Kunst des Künstlers ist, sich immer neu zu erfinden.

Schon vor Monaten entstand deswegen die Kunstfigur Fritz Träner. In seiner Tränerstunde, die aber meißt nicht länger als einige Minuten dauert, versucht er Wissenschaft, Technik, Philosophie und Zeitgeist in DADA Format unter einem Hut zu bringen. Idee entstand aufgrund des Zuwachses an Fakemeldungen und Verschwörungstheorien, insbesondere zu Corona.

Die Beiträge dienen der reinen Unterhaltung und zeigen auf satirische Art und Weise die Welt des ungewöhnlichen Wissens. Die Sendung wird mittlerweile auf NRWision gezeigt oder kann dirket auf Träners Youtube Kanal geschaut werden.

https://www.nrwision.de/mediathek/traenerstunde-sprechstunde-210413/

 

https://www.youtube.com/channel/UCMbml7f3pCJRanxZV4H4-cw




Ein paar wichtige Worte zur Weihnachtszeit.




Musikvideo mit Oliver Duda




Zum zweiten mal durfte ich nun schon mit einem Artikel einen Beitrag zur Fanzine des Sprengelkiez beisteuern.

Die Fanzine ist ein Produkt des ehemaligen Recklinghäuser Uwe Bressem. Mit viel Herzblut und künstlerischen Können vereint er in seinem Kiez ( Wedding, Berlin), Künstler und Aktivisten für ein soziales Miteinander.

Kunst, Kultur und Gemeinschaft wird mit guten Texten und schönen Bildern zu einer Kiez Fanzine zusammengetragen.

Im Grunde etwas, was hier in Recklinghausen noch fehlt.

Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit und hoffe, dass Uwe Bressem eines Tages mal in der 1000 Markenbude seine vielen Bilder und Texte ausstellen wird.

 

 


Das Pralinenkuglergedicht von Uwe Bressem, Frank Wismar



Aktuelles

RZ Presse, 30.09.2020 Schreibwahn im Rahmen der Literaturtage Recklinghausen











Gelegenheitsmaler

Gelegentlich malt Ulle Bowski auch. Nicht schön aber selten. Das oberige Bild 'Die Venus im Fegefeuer der Eitelkeit' erzielte bei der Kunstauktion in der Kunsthalle Recklinghausen 2018, immerhin 70 Euro.

Gelegenheitsfilmer

Gelegentlich greift Ulle Bowski zur Filmkamera und hält Momente der Kunst und Kulturszene fest. Von Kurzfilmen bis hin zu abendfüllenden Kinovorstellungen gibt es mittlerweile zu sehen. Eine Auswahl findet ihr hier auf der Seite oder auch im Internet.

Gelegenheitsautor

Gelegentlich greift Ulle Bowski zur Feder und schreibt. Bis dato hat er immerhin schon einen Roman veröffentlicht. Zur Zeit schreibt er an einem zweiten Roman.